Menschen mit geistiger Behinderung palliativ pflegen und begleiten - Palliative Care und geistige Behinderung

Menschen mit geistiger Behinderung palliativ pflegen und begleiten - Palliative Care und geistige Behinderung

 

 

 

von: Stephan Kostrzewa

Hogrefe Verlag Bern (ehemals Hans Huber), 2013

ISBN: 9783456953311

Sprache: Deutsch

382 Seiten, Download: 5462 KB

 
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Mehr zum Inhalt

Menschen mit geistiger Behinderung palliativ pflegen und begleiten - Palliative Care und geistige Behinderung



  Inhalt, Widmung, Vorwort 6  
  Einleitung 18  
  1. Sichtweisen und Konzepte der Behindertenarbeit im Wandel 24  
     1.1 Historische Betrachtungsweisen von und Umgang mit Behinderung 27  
     1.2 Behindertenarbeit und das Älterwerden ihrer Klientel 30  
     1.3 Heilerziehungspflege als Antwort auf erhöhten Pflegebedarf? 33  
     1.4 Schnittmenge und Parallelität mit/zur Altenpflege 34  
  2. Behinderten-Wohnstätten als Orte zum Sterben? 36  
     2.1 Sind Orte des Lebens auch Orte zum Sterben? 40  
     2.2 Das Krankenhaus als Ort ohne Wiederkehr 41  
     2.3 Anforderungen an einen Ort zum Sterben 46  
  3. Sterbeprozess und Todeskonzept bei Menschen mit geistiger Behinderung 50  
     3.1 Ist das Ku¨bler-Ross-Modell fu¨r die Behindertenarbeit geeignet? 53  
        3.1.1 Die eigentliche Kritik an diesem Modell 53  
        3.1.2 Kritik am Übertrag des Modells auf Menschen mit geistiger Behinderung 54  
     3.2 Das reife Todeskonzept 55  
     3.3 Was wissen Menschen mit Behinderung u¨ber das Sterben? 56  
        3.3.1 Erhebung des Todeskonzepts im Rahmen eines Palliativprojekts 57  
        3.3.2 Fremdbild u¨ber das Todeskonzept von Menschen mit geistiger Behinderung 60  
        3.3.3 Erheben von Lebenssinn bei Menschen mit geistiger Behinderung 62  
        3.3.4 SMILE und Menschen mit geistiger Behinderung 63  
  4. Exkurs: Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz 66  
     4.1 Demenzen: Formen – Verlauf – Symptome 68  
        4.1.1 Formen der Demenz 69  
        4.1.2 Ist die Alzheimer-Krankheit u¨berhaupt eine Krankheit? 71  
        4.1.3 Die Medizin produziert Krankheiten 72  
        4.1.4 Demenz als Gespenst? 73  
     4.2 Der Verlauf einer Alzheimer-Demenz 73  
        4.2.1 Das Vorstadium 74  
        4.2.2 Die begleitungsbedu¨rftige Phase 75  
        4.2.3 Die versorgungsbedu¨rftige Phase 76  
        4.2.4 Die Phase der Pflegebedu¨rftigkeit 78  
        4.2.5 Palliativbedarf bei Demenz 80  
     4.3 Das Problem der Diagnostik 84  
     4.4 Sind Förderkonzepte fu¨r Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz geeignet? 87  
        4.4.1 Von der Inklusion zur Segregation? 88  
        4.4.2 Wohlbefinden – der gemeinsame Nenner 92  
     4.5 Der person-zentrierte Ansatz nach Tom Kitwood 92  
        4.5.1 Bedu¨rfnisorientierung 95  
        4.5.2 Eine person-zentrierte Pflege 97  
        4.5.3 Schlu¨sselindikationen fu¨r den sozialen Umgang 98  
        4.5.4 Die maligne, bösartige Sozialpsychologie 99  
        4.5.5 Unterstu¨tzen des Person-Seins bei Menschen mit Demenz 100  
        4.5.6 Kommunikation mit Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz 101  
           4.5.6.1 Zu Beginn: geduldiges Wiederholen 101  
           4.5.6.2 In der mittleren Phase: Validation 104  
           4.5.6.3 Im weit fortgeschrittenen Stadium: körpernaher Dialogaufbau 106  
           4.5.6.4 Körpernaher Dialogaufbau 107  
  5. Palliativversorgung und Hospizarbeit – eine Idee setzt sich durch 110  
     5.1 Palliative Care und Hospizarbeit im Wandel der Zeit 113  
     5.2 Erweiterte Adressatengruppen 113  
     5.3 Projekte und Modelle der Palliativversorgung von Menschen mit Behinderung 114  
     5.4 Weiterbildung «Palliative Care» und Menschen mit geistiger Behinderung 115  
     5.5 Angehörige und Betroffene als gemeinsame Adressaten der Palliative Care 116  
     5.6 Seelsorge und Spiritualität 117  
  6. Palliativversorgung von Menschen mit geistiger Behinderung 120  
     6.1 Palliativbedarf von Menschen mit geistiger Behinderung 122  
     6.2 Ausgewählte Symptome und entsprechende Maßnahmen 126  
        6.2.1 Linderung bei Schmerzen 127  
        6.2.2 Das Total-Pain-Konzept 128  
        6.2.3 Schmerzmanagement bei Menschen mit geistiger Behinderung 129  
           6.2.3.1 Grundlagen einer kunstgerechten Schmerztherapie 130  
           6.2.3.2 Zielgruppenspezifische Schmerzerfassung 131  
           6.2.3.3 Schmerzerfassung bei bewusstseinseingeschränkten Menschen 133  
           6.2.3.4 Beurteilung von Schmerzen bei Demenz 134  
           6.2.3.5 ZOPA© fu¨r die Fremdbeobachtung 136  
           6.2.3.6 Schmerzerfassung u¨ber Fremdbeobachtung bei Menschen mit Mehrfachbehinderung 138  
           6.2.3.7 Das WHO-Stufenschema 138  
           6.2.3.8 Grundsätze einer kunstgerechten Schmerztherapie 143  
           6.2.3.9 Verfahrensregelung des Schmerzmanagements 148  
           6.2.3.10 Nichtmedikamentöse Maßnahmen zur Schmerzreduktion 148  
        6.2.4 Symptomlinderung bei Atemnot 148  
           6.2.4.1 Atemstimulierende Einreibung bei Atemnot 153  
           6.2.4.2 Vorsicht mit Sauerstoff und Infusionen 157  
        6.2.5 Symptomlinderung bei Übelkeit und Erbrechen 157  
           6.2.5.1 Nichtmedikamentöse Interventionen 159  
           6.2.5.2 Übelkeit durch Opioide 160  
        6.2.6 Ablehnen von Flu¨ssigkeit und Nahrung 161  
        6.2.7 Schluckstörungen und Aspiration 166  
        6.2.8 Symptomlinderung bei Durst und Mundtrockenheit 167  
           6.2.8.1 Nichtmedikamentöse Interventionen 168  
           6.2.8.2 Mullkompresse bei Aspirationsgefahr 169  
        6.2.9 Symptomlinderung bei Angst und Unruhe 170  
           6.2.9.1 Nähe und Erreichbarkeit 171  
           6.2.9.2 Medikamentöse Interventionen 172  
           6.2.9.3 Angst und Unruhe bei Bewohnern mit geistiger Behinderung und Demenz 172  
           6.2.9.4 Beruhigung u¨ber Basale Stimulation® 174  
        6.2.10 Symptomlinderung bei Hautjucken (Pruritus) 175  
           6.2.10.1 Nichtmedikamentöse Interventionen 177  
           6.2.10.2 Medikamentöse Interventionen 178  
        6.2.11 Symptomlinderung bei Todesrasseln 178  
           6.2.11.1 Kein Einsatz von Absauggeräten 179  
           6.2.11.2 Nichtmedikamentöses Vorgehen 180  
           6.2.11.3 Medikamentöse Intervention 180  
        6.2.12 Epileptische Anfälle 181  
        6.2.13 Symptomlinderung bei Verwirrtheit und Delir 183  
           6.2.13.1 Begleitung der Angehörigen 185  
           6.2.13.2 Das präfinale Delir 185  
        6.2.14 Symptomlinderung bei Verstopfung (Obstipation) 187  
     6.3 Palliative Fallarbeit mittels Kollegialer Beratung 191  
     6.4 Basale Stimulation® in Palliativversorgung und Sterbebegleitung 194  
        6.4.1 Zielgruppen der Basalen Stimulation® 194  
        6.4.2 Mangel benennen und Ziele festlegen 197  
        6.4.3 Wahrnehmungsveränderungen bei Sterbenden 199  
        6.4.4 Ursachen von Wahrnehmungsstörungen 199  
        6.4.5 Konkrete Maßnahmen der Basalen Stimulation® 201  
           6.4.5.1 Optische Stimulation 201  
           6.4.5.2 Akustische Stimulation 202  
           6.4.5.3 Somatische Stimulation 202  
           6.4.5.4 Olfaktorische Stimulation 203  
           6.4.5.5 Taktil-haptische Stimulation 203  
           6.4.5.6 Orale Stimulation 203  
           6.4.5.7 Vibratorische Stimulation 204  
           6.4.5.8 Vestibuläre Stimulation 204  
        6.4.6 Bedu¨rfniserfassung als Voraussetzung fu¨r Basale Stimulation® 204  
        6.4.7 Initialberu¨hrung 205  
        6.4.8 Der kommunikative Charakter von Beru¨hrung 207  
        6.4.9 Basale Stimulation® als integraler Bestandteil der Sterbebegleitung 209  
        6.4.10 Die beruhigende Ganzkörperwaschung 209  
        6.4.11 Spezielle Mundpflege mithilfe der Basalen Stimulation® 211  
        6.4.12 Sicherheit u¨ber Nestbau 211  
  7. Ethik in der palliativen Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung 214  
     7.1 Philosophische Ethik beeinflusst unsere Werte und Normen 219  
     7.2 Modelle der ethischen Fallarbeit 220  
     7.3 Zukunftsplanung als Möglichkeit einer Patientenverfu¨gung? 224  
     7.4 Patienten-Anweisung fu¨r lebenserhaltende Maßnahmen (PALMA) 226  
     7.5 Eine palliative Haltung 228  
  8. Projekt «Alsbachtal» Palliativversorgung in einer Wohnstätte fu¨r Menschen mit geistiger Behinderung 230  
     8.1 Die Ausgangssituation 232  
     8.2 Vorabsprachen 233  
     8.3 Ist-Standerhebung 235  
     8.4 Schulungen und Begleitungen 236  
     8.5 Befragungen zum Todeskonzept 237  
     8.6 Fallbezogene praktische Anwendung 238  
     8.7 Verstetigung von Palliative Care 239  
     8.8 Palliativkonzept im Rahmen eines Gesamtkonzepts 240  
  9. Trauerarbeit und Abschiedskultur 242  
     9.1 Trauerarbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung 244  
     9.2 Gemeinsame Trauer hilft Mitarbeitern und Mitbewohnern 247  
     9.3 Versorgung und Aufbahrung des Verstorbenen 251  
        9.3.1 Das Ritual der Aufbahrung 252  
        9.3.2 Das «Leben» der Leiche 254  
  10. Netzwerkarbeit und Angehörigenintegration 256  
     10.1 Palliative Überleitung 258  
     10.2 Zusammenarbeit mit der Hospizinitiative 261  
     10.3 Unterstu¨tzung durch SAPV 264  
     10.4 Standard fu¨r die Zusammenarbeit mit den Bestattern 266  
     10.5 Angehörigenintegration 269  
     10.6 Einsatz von ehrenamtlichen Helfern 278  
        10.6.1 Einsatzplanung von Ehrenamtlichen 282  
        10.6.2 Nichteignung eines Ehrenamtlichen 282  
     10.7 Gesetzliche Betreuer in der Palliativversorgung 283  
  11. Hilfen fu¨r Helfer 286  
     11.1 Auch Profis haben Ängste und Befu¨rchtungen 288  
     11.2 Einarbeitung neuer Mitarbeiter in das Palliativkonzept 290  
     11.3 Emotionen du¨rfen sein 293  
     11.4 Rituale fu¨r Mitarbeiter 293  
  12. Palliative Care Mapping in Wohnstätten fu¨r Menschen mit Behinderung 296  
     12.1 Wie funktioniert die Methode des PCM? 299  
     12.2 Checkliste zur Ist-Standerhebung© (CIS) 299  
     12.3 Instrument zur Einschätzung einer wu¨rdevollen Sterbebegleitung© (IEES) 301  
     12.4 Reflexionsbogen zur ru¨ckschauenden Überpru¨fung eines Sterbebegleitungsprozesses in der Wohngruppe© (RÜS) 301  
     12.5 Ergänzende Instrumente fu¨r die Ist-Standerhebung 302  
        12.5.1 Bewohner-FrageBogen© (BFB) 302  
        12.5.2 Angehörigen-FrageBogen© (AFB) 303  
     12.6 Das PCM im Rahmen des Projektmanagements 303  
  13. Projektplanung und -durchfu¨hrung 306  
     13.1 Leitung und Mitarbeiter u¨berzeugen 308  
     13.2 Die Projektgruppe 313  
     13.3 Inhouse-Schulungen und externe Fortbildungen 315  
        13.3.1 Weitere hilfreiche Tipps 316  
        13.3.2 Bewertung der Inhouse-Schulung 317  
        13.3.3 Fallbesprechungen und Reflexionsgespräche 319  
     13.4 Leitbildarbeit 319  
  14. Aussichten und Visionen – Behindertenhilfe und Altenpflege gemeinsam 320  
  Anhänge 326  
     Anhang 1 – Gesprächsleitfaden zum Lebensende 328  
     Anhang 2 – Konzeption der Palliativversorgung in der Wohnstätte Alsbachtal 329  
     Anhang 3 – Checkliste zur Ist-Standerhebung© (CIS) 337  
     Anhang 4 – Instrument zur Erhebung der Einschätzung einer wu¨rdevollen Sterbebegleitung© (IEES) 343  
     Anhang 5 – Reflexionsbogen zur ru¨ckschauenden Überpru¨fung eines Sterbebegleitungsprozesses in der Wohngruppe© (RÜS) 345  
     Anhang 6 – Bewohner-FrageBogen© (BFB) 347  
     Anhang 7 – Angehörigen-FrageBogen© (AFB) 349  
  Literaturverzeichnisse 352  
  Autorenprofil 374  
  Sachwortverzeichnis 376  

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