Die 1000 wichtigsten Daten der Weltgeschichte

Die 1000 wichtigsten Daten der Weltgeschichte

 

 

 

von: Klaus-Jürgen Matz

C.H.Beck, 2006

ISBN: 9783406448034

Sprache: Deutsch

128 Seiten, Download: 1034 KB

 
Format:  PDF, auch als Online-Lesen

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Die 1000 wichtigsten Daten der Weltgeschichte



Leseprobe (S. 8)

um 1850 v. Chr. In Mesopotamien entsteht das Gilgameš-Epos nach älteren (sumerischen) Vorläufern als erstes Großepos der Weltliteratur in babylonischer Sprache. Seine kanonische Form als Zwölftafel-Epos erhält es jedoch erst im letzten Drittel des 2. vorchristlichen Jahrtausends.

1813 v. Chr. (bzw. nach dem Ansatz der „kurzen" Chronologie 1749 v. Chr.) Šamši-Adad I. († 1781 bzw. 1717 v. Chr.) tritt die Regierung an. Er gilt als Begründer des Assyrischen Reiches mit dem Zentrum im nördlichen Mesopotamien.

1792 v. Chr. (bzw. nach dem Ansatz der „kurzen" Chronologie 1728 v. Chr.) Hammurabi – besonders bekannt wegen seiner 1902 gefundenen Gesetzessammlung (Codex Hammurabi) – tritt die Regierung an. Unter seiner Herrschaft (bis 1750 v. Chr. bzw. 1686 v. Chr.) erreicht das Altbabylonische Reich mit dem Zentrum im zentralen Mesopotamien den Gipfel seiner Macht.

1766 v. Chr. Gemäß einer erst später fixierten Tradition tritt in China die erste archäologisch nachweisbare Dynastie (Shang) ihre bis 1122 v. Chr. andauernde Herrschaft an. In ihrer Zeit entsteht die erste chinesische Schrift.

um 1650 v. Chr. Mit dem Einfall der „großen Hyksos", die für ihre Streitwagen erstmals Speichenräder verwenden, endet das Mittlere Reich in Ägypten.

1550 v. Chr. Pharao Amose († 1525 v. Chr.), Begründer der XVIII. Dynastie – der bedeutendsten der ägyptischen Geschichte – gründet das Neue Reich.

1468 v. Chr. Der ägyptische Pharao Thutmosis III. (1479–1425 v. Chr.) besiegt bei Megiddo eine Koalition syrischer Fürsten mit dem Mitannikönig und unterwirft anschließend Syrien, Palästina und Transjordanien, die bis in das spätere 12. Jahrhundert v. Chr. unter ägyptischem Einfluß verbleiben.

um 1400 v. Chr. Aus unbekannten Gründen erlischt die minoische Kultur auf Kreta – die älteste auf Schriftlichkeit beruhende in Europa. Knossos wird zerstört.

1351 v. Chr. Pharao Amenophis IV. (= Echnaton, † 1334 v. Chr.), Gemahl der Nofretete (Büste aus bemaltem Kalkstein), besteigt den Thron in Ägypten. Er führt vorübergehend einen in Gestalt der Sonne verehrten alleinigen Reichsgott (Aton) ein.

1323 v. Chr. Der junge Pharao (seit 1333) Tutanchamun stirbt. Sein fast unversehrtes Grab (als solches das einzige eines ägyptischen Herrschers) wird erst 1922 von dem britischen Archäologen Howard Carter entdeckt.

1279 v. Chr. Pharao Ramses II. († 1213 v. Chr.) – größter aller ägyptischen Herrscher – tritt die Regierung an.

nach 1250 v. Chr. Mose (Name ägyptisch) führt sein Volk aus Ägypten, empfängt die Gottesoffenbarung am Berg Sinai und erblickt, bevor er stirbt, vom Berg Nebo das Gelobte Land.

um 1200 v. Chr. Das seit dem 18. vorchristlichen Jahrhundert bestehende Hethiterreich in Kleinasien erliegt dem Ansturm der Seevölker.

um 1200 v. Chr. Die Phönizier erfinden eine neue Art der Schrift, die sich aus Buchstaben zusammensetzt.

um 1100 v. Chr. Die mykenische Kultur auf der Peloponnes erlischt, wohl infolge der Einwanderung der Dor(i)er.

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